Ergebnisse der Umfrage
Beteiligung und Methodik
Zwischen dem 26. März und dem 7. Mai 2026 beteiligten sich insgesamt 775 Personen an der Mitwirkung.
An den Befragungen nahmen 521 Erwachsene, 232 Jugendliche und 22 Kinder teil.
Die Mitwirkung erfolgte über drei Formate: eine digitale Befragung sowie partizipative Angebote für Kinder und Jugendliche.
Die Teilnehmenden repräsentieren verschiedene Altersgruppen.
Das Geschlechterverhältnis der Befragten ist mit 49 % Frauen und 51 % Männern ausgeglichen.
Zentrale Erkenntnisse zum Strassenraum
Die meisten Teilnehmenden wohnen im Quartier und sind zu Fuss, mit dem Velo oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Rund 10 % der Befragten nutzen das Auto als Hauptverkehrsmittel.
Die Verkehrssicherheit wird insgesamt positiv bewertet, wobei Velofahrende die Situation kritischer einschätzen als Fussgänger*innen und Autofahrende.
Insgesamt wird der Strassenraum nur selten als „sehr schlecht” beurteilt.
Als wichtigste Handlungsfelder werden unübersichtliche Kreuzungen, überhöhte Geschwindigkeiten, die Schulwegsicherheit, Schleichverkehr sowie fehlende Velostreifen und Trottoirs genannt. Die Schulwegsicherheit wird von allen Zielgruppen als wichtig identifiziert.
Entlang des Strassenraums werden mehr Grünflächen und Bäume, zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie breitere Trottoirs gewünscht.
Identifizierte Kernkonflikte im Strassenraum
Sicherheit und Verkehrsfluss: Es soll mehr Verkehrssicherheit erreicht werden, ohne den öffentlichen Verkehr oder die Erreichbarkeit mit dem Auto einzuschränken.
Parkierung und Aufenthaltsqualität: Der Wunsch nach attraktiven Aufenthaltsräumen steht teilweise im Spannungsfeld mit dem Bedarf an Parkplätzen.
Bushaltestellen: Kinder sehen bei einigen Bushaltestellen Optimierungsbedarf, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, beispielsweise durch bessere räumliche Verhältnisse, sicherere Ein- und Ausstiegssituationen sowie eine klarere Führung der Fusswege.
Begrenzter Raum und vielfältige Ansprüche: Fussverkehr, Radverkehr, motorisierter Verkehr und Begegnungsflächen konkurrieren um den verfügbaren Platz.
Begegnungsorte im Quartier (Quartierzentrum (Wäsmeli-Treff), Morgenweg, Zwyssigplatz)
Zentrale Erkenntnisse zu den Plätzen
Bei allen drei Plätzen werden öffentliche Aufenthaltsbereiche und Bushaltestellen als wichtigste Nutzungen genannt. Ergänzend werden Wasserelemente, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Flächen für Veranstaltungen gewünscht.
Die Bedürfnisse konzentrieren sich vor allem auf eine hohe Aufenthaltsqualität: Begrünung, Sauberkeit und ausreichend Sitzmöglichkeiten gehören zu den meistgenannten Anliegen.
Beschattung, Wetterschutz, gute Beleuchtung sowie Ruhe und geringe Lärmbelastung werden als wesentliche Qualitätsmerkmale attraktiver öffentlicher Räume genannt.
Eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr bleibt für viele Teilnehmende ein zentraler Faktor.
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Ebenso wichtig sind Orte für Begegnung und Austausch, die das soziale Miteinander im Quartier fördern.
Quartierzentrum Wesemlin
Die Teilnehmenden wünschen sich einen attraktiveren und klimaangepassten Platz mit mehr Grünflächen, Schatten und Aufenthaltsqualität sowie Angeboten für verschiedene Nutzergruppen, insbesondere auch für Jugendliche.
Bei der Verkehrsorganisation besteht Optimierungsbedarf. Genannt werden Anpassungen bei Bushaltestellen, Parkplätzen und Fussgängerquerungen sowie Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit.
Morgenweg
Die bestehende Situation soll grundsätzlich erhalten bleiben, wobei einzelne Rückmeldungen auch einen Ausbau von Parkplätzen sowie eine klare und sichere Verkehrsführung fordern.
Gleichzeitig werden Verbesserungen der Verkehrssicherheit und der Aufenthaltsqualität gewünscht, beispielsweise durch eine klare Verkehrsführung, einen reduzierten Durchgangsverkehr, überdachte Bushaltestellen und zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie eine klimaangepasste, stärker begrünte Gestaltung.
Der Morgenweg wird von den Kindern grundsätzlich als gut geeignet zum Velofahren und Spielen wahrgenommen, ist jedoch auch stark vom Verkehr belastet. Gewünscht wird eine Umgestaltung zu einer Spielstrasse mit reduzierter Geschwindigkeit und gestalterischen Elementen wie farbigen Markierungen. Der Bereich zwischen Bushaltestelle und Morgenweg wird zudem teilweise als ungenutzte Fläche gesehen. Es wird der Vorschlag gemacht, dort eine Quartier-Pinnwand oder einen Briefkasten aufzustellen.
Zwyssigplatz
Ein Teil der Rückmeldungen spricht sich klar für den Erhalt des bestehenden Zustands aus. Der Platz wird als gut funktionierend wahrgenommen und soll nicht weiter verändert werden, da es in der Umgebung bereits genügend Angebote gibt.
Wo Entwicklung gewünscht wird, betreffen die Anliegen vor allem zusätzliche Nutzungen und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Genannt wurden unter anderem eine Entsorgungsstelle, die Auflösung von Engpässen durch Parkplätze, eine hundefreundliche Nutzung, Spielmöglichkeiten, die Beseitigung der unübersichtlichen Kreuzung (Strassenführung) sowie mehr Grün, Schatten und eine naturnahe Gestaltung.
Mitwirkungsberichte
Ergebnisse der digitalen Befragung
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